Windkraftanlagen trotzen Politik

Die bundesdeutsche Regierung plant den Abbau der Atom- und Kohlekraftwerke und den Ausbau von Windkrafttrassen. Das dieses Unternehmen derzeit lediglich auf dem Papier besteht ist kein Geheimnis und erschwert auf lange Sicht auch die Arbeit von Unternehmen in der alternativen Energiewirtschaft. Die Ausbaubremse für die Norddeutschen Bundesländer auf 2,5 Gigawatt jährlich, bedeutet für die Versorgung mit flächendeckendem Alternativstrom eine weitere unangenehme Hürde.

Das fleißige Schleswig-Holstein

Gegen diese Steine im Getriebe des ökologischen Fortschritts, regt sich bereits auf Seiten etlicher Minister Widerstand. Eine logische Konsequenz, welche der Strebsamkeit der Norddeutschen Bundesländer im Aufbau von Windkraftanlagen geschuldet. Allen voran: Schleswig-Holstein.

In den ersten sechs Monaten 2014, wurde bereits mehr Strom erzeugt als im gesamten vergangen Jahr. Dabei wurde eine beachtliche Leistung von ca. 443 Megawatt erreicht. Erfüllt wurde dieser Schnitt unter anderem durch die 159 neuen Windkraftanlagen. Besonders gelobt wurde dieser Einsatz für erneuerbare Energien ebenfalls vom Präsidenten des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers.

Startschuss Nordrhein-Westfalen

Aber auch im Nachbarland werden seit einigen Jahren die Weichen für eine nachhaltige Klimapolitik gestellt. Geplant ist eine Steigerung der nutzbaren Windenergie bis 2020, von derzeit drei auf 15 Prozent. Dabei verblassen die Argumente der Gegner, da die Windenergie das Ressort regenerative Energie bereits fast zur Hälfte speist und darüber hinaus zig tausend Arbeitsplätze geschaffen hat. Bundesweit erwirtschaftet die Branche darüber hinaus ca. acht Milliarden Euro.

Mecklenburger Küstenenergie

Ebenso wie an anderen Norddeutschen Küstenlinien, verfügt auch Mecklenburg-Vorpommern über diverse On- und Offshore Parks. Die im Wasser angesiedelten Windparks bedingen mit den beiden oben genannten Bundesländern insgesamt rund 40 Prozent der Gesamtleistung erneuerbarer Energien in Deutschland. Mecklenburg-Vorpommern plant dabei eine sogenannte Stromvollversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050.

Ein lobenswertes Ziel um der Ressourcenknappheit der Erde entgegenzutreten. Bleibt zu hoffen, dass sich die politisch Verantwortlichen mit gleicher Intensität diesem Thema annehmen und nicht kontinuierlich aufschieben oder vertagen.