Wie Du in 7 Schritten umweltbewusster lebst – ohne dabei arm zu werden

Du möchtest umweltbewusster leben? Weißt aber nicht wie und glaubst, dass Du dir einen nachhaltigen Lebensstil nicht leisten kannst? Ich verrate dir, wie Du in 7 Schritten dein Leben umweltbewusster gestalten kannst – ohne dabei arm zu werden:

1. Das Auto stehen lassen
2. Öfter einkaufen gehen
3. Saisonal einkaufen
4. Weniger Fleisch essen
5. Bioprodukte im Discounter kaufen
6. Gebraucht kaufen
7. Die eigenen Kaufabsichten hinterfragen

Schritt 1: Das Auto stehen lassen
Ein wichtiger Schritt in Richtung umweltbewusstes Leben: Lass einfach mal das Auto stehen. Du sparst nicht nur eine Menge Benzingeld, sondern verbesserst zu Fuß oder mit dem Fahrrad auch noch deine Kondition. Klar, dass das eigene Auto oder Carsharing-Modelle bequemer sind, aber der Umwelt tust Du damit keinen Gefallen. Deine Alternativen zur Benzinschleuder:

• Das Fahrrad
• Zu Fuß gehen
• Die öffentlichen Verkehrsmittel

Die Umwelt und dein Geldbeutel werden es dir danken!

Schritt 2: Öfter einkaufen gehen
Um umweltbewusster zu leben, musst Du dein Einkaufsverhalten ändern.

• Erstelle vorab einen Essensplan für alle Haupt- und Zwischenmahlzeiten
• Schreibe ab sofort immer eine Einkaufsliste – am besten auf dem Handy und nicht auf Papier –
• Gehe alle zwei bis drei Tage Einkaufen
• Gehe nicht hungrig einkaufen

Die Gefahr beim Wocheneinkauf ist das unstrukturierte Kaufen von Produkten, dabei landen häufig Lebensmittel im Einkaufswagen, die Du gar aus Lust kaufst, dir vornimmst zu essen, sie dann aber vergisst und zu guter Letzt entsorgen musst.

Gehst du öfter und gezielter einkaufen, stellst Du sicher, dass alle Produkte frisch sind und Du nur das einkaufst, was Du auch wirklich für die nächsten Malzeiten brauchst.

Schritt 3: Saisonal einkaufen
Der Import von Obst und Gemüse aus Südamerika oder Afrika ist eine Belastung für die Umwelt, steige daher besser auf regionale Produkte um. Klar, dass Du im Winter dann auf gefüllte Zucchini oder einen leckeren Gurkensalat verzichten musst, du sparst so aber auch Geld für teuer importierte Lebensmittel. Das zeigt sich schon bei den Gurkenpreisen, diese sind im Herbst und Winter doppelt so hoch als im Sommer. Konzentriere dich daher während der kalten Jahreszeit lieber auf Champignons, Grünkohl, Porree und Rosenkohl. Im Sommer ist deine Auswahl an Gemüse wesentlich größer, unter anderem dabei: Brokkoli, Rotkohl, Zucchini und Eisbergsalat.

Achte bei der Erstellung Deines wöchentlichen Essenplans auf saisonale Produkte.

Schritt 4: Weniger Fleisch essen
Umweltbewusstsein bedeutet unter anderem, sich bewusst zu machen, dass das eigene Leben Einfluss auf die Umwelt hat. Um Schädigungen der Umwelt zu vermeiden und ihr natürliches Gleichgewicht nicht zu stören, solltest Du besonders dein Essverhalten in Sachen Fleisch verändern.

Gerade beim Fleisch fällt der Preisunterschied zu ökologischen Bioprodukten auf. Teilweise ist ökologisches Bio-Fleisch viermal so teuer als herkömmliches Fleisch. Doch der Preisunterschied besteht nicht ohne Grund: am Tierfutter, bei der Tierhaltung und der Verarbeitung wird bei Nicht-Biofleisch gespart so gut es geht. Artgerechte Tierhaltung hat ihren Preis, dafür läufst Du nicht Gefahr, zweifelhaftes, mit Antibiotika vollgepumptes, fettiges Fleisch zu verzehren. Frage dich deshalb vor dem Fleischverzehr: Wenn ein Kilo Fleisch 5 Euro kostet, welche Qualität hat das Fleisch und tue ich meinem Körper und der Umwelt damit etwas Gutes?

Um umweltbewusst, aber dennoch preiswert zu leben, iss lieber seltener Fleisch, dafür dann aber ökologisches Bio-Fleisch.

Schritt 5: Bioprodukte im Discounter kaufen
Viele lassen sich von den Preisen der Bio-Produkte im Reformhaus abschrecken, doch es müssen nicht immer Rapunzel, Demeter oder Bioland sein. Auch der Discounter in deiner Nähe führt mittlerweile Bio-Obst und -Gemüse sowie Joghurts, Brot, Nudel und vieles mehr – zu bezahlbaren Preisen. Auch Drogerien, wie Rossmann, DM oder Budni haben ihr Sortiment um Bio-Lebensmittel stark erweitert, so dass Du auch hier gut und günstig Bioprodukte einkaufen kannst.

Schritt 6: Gebraucht kaufen

Du brauchst einen Tapetenwechsel und möchtest dein Heim deinem neuen Ich anpassen? Bevor du jetzt in dein Auto Richtung Ikea steigst und dich schon auf die günstigen Hot Dogs freust, schaue online nach deinen Wunschmöbeln. Diese kannst du auch über Portale wie eBay Kleinanzeigen ganz in deiner Nähe, günstiger finden. So sparst Du nicht nur Geld, du schonst auch die Umwelt.

Auch Kleidung kannst du gebraucht über Kleiderkreisel und andere Portale finden, dasselbe gilt natürlich auch für den Verkauf von Kleidern und Möbeln. So lebst du nachhaltiger und schonst deine Umwelt und deinen Geldbeutel.

Schritt 7: Die eigenen Kaufabsichten hinterfragen
Spätestens auf dem Weg zur Kasse solltest Du Dich fragen: Brauche ich das wirklich? Kannst du vielleicht auch noch länger mit deinem Smartphone über die Runden kommen? Wirst Du die Schuhe wirklich so oft tragen, dass sich der Import aus Bangladesch oder Südamerika lohnt? Wirst du diesen Joghurt auch wirklich die nächsten Tage essen oder wird er so lange in Deinem Kühlschrank verweilen bis er nicht mehr genießbar ist? Schreibe dir eine Einkaufsliste, gehe nicht hungrig shoppen und pflege Deine eigenen Sachen – so sparst Du Geld und schonst mit deiner Lebensweise die Umwelt.

Viel Spaß mit deinem individuellen, umweltbewussten Lebensstil!