Sharing Economy – Konsumwahn ade!

Die Sharing Economy vertritt das Motto: Lieber Teilen statt Kaufen. Teilen ist keine neue Idee, denn das Schonen von Ressourcen ist schon seit der grünen alternativen Bewegung in den 70er- Jahren bekannt. Durch das Internet haben sich aber neue Wege und Möglichkeiten eröffnet, um das Konzept von Tauschen und Teilen in die gesamte Welt zu übertragen. Viele sagen der Sharing Economy gerade deshalb das Potential zu, unser Konsumverhalten grundsätzlich zu verändern. Andere sprechen sogar von einer dritten Industriellen Revolution, die für besseren Konsum und umweltschonenden Umgang mit Ressourcen steht.

Was versteht man unter Sharing Economy?
Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff „Sharing Economy“ wie folgt: „Der Begriff der Sharing Economy meint das systematische Ausleihen von Gegenständen und gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Tnteressengruppen. Im Mittelpunkt steht die Collaborative Consumption, der Gemeinschaftskonsum.“
Mit anderen Worten: Sharing Economy ist die Ökonomie des Teilens. Es geht nicht mehr darum Dinge zu erwerben und zu besitzen. Die Idee ist vielmehr, dass Dinge gemietet und gemeinsam geteilt werden. Beispiele dafür sind AirBnB oder Uber, die Autos zur gemeinsamen Nutzung vermieten oder Schlafplätze auf Zeit vermitteln. Vor allem in Großstädten ist dieser Trend angekommen. Für viele ist es attraktiv und sinnvoll sich in der Stadt vom eigenen Auto zu trennen, welches höchstens für eine Stunde pro Tag genutzt wird und eine finanzielle Last ist. Aber es gibt auch Sharing-Modelle, die nicht gewinnorientiert sind wie zum Beispiel Foodsharing. Bei Foodsharing können Menschen, die Lebensmittel übrig haben, diese über das Internet anbieten. Interessierte müssen die Lebensmittel dann nur noch am vereinbarten Ort abholen.

Durch das Teilen können Dinge genutzt werden, die andere besitzen und anbieten. Auf diese Weise werden Ressourcen effizient genutzt. Das funktioniert mittlerweile über Ländergrenzen hinweg dank der Globalisierung. So kann das globale Netz dazu genutzt werden, um die passenden Leistungen oder Gegenstände zu finden. Das funktioniert bequem über das Internet oder auch Apps auf Smartphone oder Tablet.

Fazit
Der Grundgedanke der Sharing Economy ist sozial. Der anfangs noch als Randthema betrachtete Trend ist in der Gesellschaft angekommen. Galt es früher noch als erstrebenswert,teure Autos zu fahren und die goldene Armbanduhr am Arm zu tragen, lebt man heute nach dem Vorsatz, in allen Lebenslagen möglichst umweltfreundlich zu sein. Das wird gern gesehen, auch in den Social Media Kanälen.
Teilen und Tauschen statt zu Kaufen ist eine sinnvolle Idee, um nachhaltig mit knapper werdenden Ressourcen umzugehen.
Das Teilen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern sorgt auch für einen nachhaltigeren Umgang mit unserer Umwelt. Die Dinge, die man braucht, leiht man sich einfach nur für die Zeit, für die man sie auch benötigt.
Eine Idee mit Zukunfts-Charakter.