Neuer Klimareport prophezeit neuen Energiebedarf

Innerhalb von fünf Jahren setzen sich in etwa 309 Wissenschaftler zusammen und erstellen den sogenannten Klimareport. Dieser zeigt auf, wie es um die Welt steht. Wie sich die allseits befürchtete Erderwärmung entwickelt und welche Lösungsansätze im Laufe der kommenden Jahre umgesetzt werden können. Grüne Energie und ein verantwortungsvoller Umgang  mit Ressourcen werden für die Zukunft wichtiger denn je. Am heutigen Montag wurde der zweite Teil des Klimareports in Yokohama vorgestellt. Der dritte folgt in zwei Wochen.

Klimareport im Jahr 2014

Der Klimareport wird in einem Abstand von ca. fünf Jahren von Wissenschaftlern aller Länder erstellt. Sie beschäftigen sich mit aller Vielzahl von Studien und Hypothesen, um am Ende eine klare Aufstellung über Ursachen, Konsequenzen und Lösungen präsentieren zu können. Der beauftragende Weltklimarat wurde 1988 gegründet und warnt seither vor der weltveränderlichen Erderwärmung.

Der Klimareport setzt sich aus drei Teilen zusammen. Der erste behandelt die Ursachen und wissenschaftliche Grundlagen und wurde bereits im September letzten Jahres vorgestellt. Hierbei ging hervor, dass die Verantwortung vor allem beim Menschen  zu suchen ist. Die wachsenden Treibhausgase, lassen die Ozeane versauern und die Erde deutlich erwärmen. Der zweite Teil über mögliche Konsequenzen wurde am Montag, den 31.03.2014 diskutiert.

Mögliche Konsequenzen

Der Klimareport soll mögliche Auswirkungen des Klimawandels aufzeigen und Ratschläge für eine bessere Welt der Zukunft aufzeigen. Im September 2013 wurden im Rahmen des ersten Teils bereits über steigende Treibhaus-Emissionen, deutliche Erwärmung mit Hitzewellen, schwellende Ozeane und schwindende Eismassen gewarnt. Diese Konsequenzen werden im Laufe der Zeit immer deutlicher wahrgenommen werden. Bereits heute müssen entsprechende Maßnahmen greifen.

Wahrscheinlich ist es, dass sich die Wassermassen verschieben. In den Subtropen wird es eine Wasserknappheit, in Mitteleuropa hingegen zu einem Wasseranstieg geben. Durch die Knappheit an Trinkwasser wird es zudem zu erheblichen Ernteeinbußen kommen, vor allem bei Weizen, Reis und Soja. In anderen Teilen der Erde wird es vermehrt zu Überschwemmungen aufgrund der schwellenden Meere kommen und weitere Naturkatastrophen auslösen.

Durch die veränderten Umwelteinflüsse (wie Wassermangel, Hitze und Feuer) wird es zu mehr Krankheiten kommen. Jedoch bleiben kältebedingte Krankheiten eher aus. Auch für viele Tierarten sind derartige Umweltveränderungen katastrophal. Sie können sich meist nicht anpassen und sterben aus. Die ist bereits jetzt bei Meeresorganismen zu sehen, die mit der zunehmenden Versauerung der Ozeane nicht klar kommen.

Veränderte Energieanforderungen

Das Klima wird sich maßgeblich verändern. Dies erfordert auch veränderte Anforderungen an den Energiebedarf. In Städten wird es häufiger zu Hitzewellen oder Starkregenperioden kommen. Diese erfordern einen Umbau der Häuser. Statt Heizungen werden sehr wahrscheinlich Klimaanlagen benötigt. Dies erfordert voraussichtlich einen höheren Energiebedarf, der idealerweise durch alternativ generierte Energien gedeckt werden sollte.

Zusätzlich müssen durch den Umbau der Automobile die Abgabe enorm reduziert werden, um weniger Treibhaus-Emissionen in die Umwelt zu lassen. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von alternativen Technologien wie sie bei einem Elektroauto angewendet wird, unerlässlich. Der Schritt in eine bessere Welt erfordert das Bewusstsein für die Energienutzung und dessen Herkunft.