Leben ohne Strom – kein Problem oder?

Ein großes Thema in den kommenden Tagen wird auch in der großen Koalition die Energiewende sein. Energie und dessen Einsparung bzw. dessen Herstellung auf grüne Art und Weise beschäftigt die Gesellschaft und die Politik seit geraumer Zeit. Derzeitige Wendepunkte sind 2020 und 2023. Bis dahin sollen früher gesteckte Ziele erreicht werden. Doch wieso wird so viel Wind um Energie und insbesondere über Strom gemacht? Früher ging es doch auch ohne. Ist dies auch heute noch denkbar?

Arbeitsplätze, der Alltag und die Gesundheit sind von Strom abhängig

Früher ging es ohne Strom und einige Gruppen der Gesellschaft sind der Meinung mit weniger Strom ginge es auch. Wenn nun die Sache radikal betrachtet wird, wird klar, dass auch ein wenig Strom längst nicht ausreicht, um den Lebensstandard von heute aufrecht zu erhalten. Abgesehen von der möglichen Erreichbarkeit durch Strom z.B. in Form eines Handys, sind viele weitere technische Geräte aus dem heutigen Leben nicht mehr weg zu denken.

Kaum ein Arbeitsplatz würde ohne Strom funktionieren. Womöglich gäbe es Überproduktionen von natürlichen Rohstoffen wie Milch und Getreide, weil die Informationen, dass diese Lebensmittel ausreichend vorhanden sind zu lange brauchen, um bei Bauern anzukommen. Der friedliche Austausch verschiedener Kulturen wäre nur eingeschränkt möglich. Die kulturellen Verbindungen, die das Internet geschaffen hat, gäbe es nicht.

Und auch im Gesundheitswesen, wäre ein Ausfall von Strom katastrophal. Das zuvor erwähnte Handy hilft heutzutage vielen Patienten eine schnell Hilfe zu bekommen. Beatmungsgeräte oder Wiederbelebungsmaßnahmen hängen maßgeblich von externer Energie ab. Und auch das Erkennen von Krankheiten im frühen Stadium wird durch Strom möglich.

Weniger Strom verschwenden?

In einigen Kreisen sind Menschen der Meinung viel Strom wird heute durch Tablets, PCs und Handys verschwendet. Es ist nicht notwendig, sich in der Freizeit mit derartigen Luxusartikeln zu beschäftigen, währenddessen zu früheren Zeiten draußen gespielt oder per Hand ein Brief geschrieben wurde. Doch wo fängt die Verschwendung an? Bereits beim Nachlesen von unbekannten Begriffen?

Der grüne Strom und letztendlich die erwartete Energiewende bezwecken ein Umdenken in der Nutzung des Stroms. Da Energie aus nachwachsenden Rohstoffen in der Regel teurer ist als der bisher genutzte Strom, werden Geräte eher ausgeschaltet und bewusst wieder angestellt. Unnötige Energieverschwender werden durch stromeffiziente Geräte ausgetauscht. In der heutigen Realität ist es so, dass auf Strom nicht mehr verzichtet werden kann, wohl aber die Nutzung bewusster und effizienter stattfindet.