Klimareport zum Schutz der Umwelt und des Klimas

In einem Abstand von 5 Jahren wird von verschiedenen Arbeitsgruppen aus Wissenschaftlern aller Welt der sogenannte Klimareport erstellt. Er gibt über die Entwicklung der Erde insbesondere des Klimas der vergangenen Jahre Auskunft, zeigt ein Szenario der Zukunft auf und erteilt Ratschläge für mögliche Verbesserungen bei Maßnahmen des Klimaschutzes. Im April 2014 wurde der letzte der insgesamt drei Teile veröffentlicht. Neben einer Veränderung des Nutzverhaltens von Energie, rät der Klimareport unter anderem den Gebrauch von alternativen Energien, wie es beim grünen Strom üblich ist.

Erster Teil des Klimareports

Der erste Teil des Klimareports gibt Auskunft über die Entwicklung des Klimas und dessen Auswirkungen auf die Erde. Demnach ist die Oberflächentemperatur von 1880 bis 2012 um 0,85 Grad gestiegen. Die Ozeane haben diese überschüssige Energie aufgenommen und erwärmen sich hierdurch. Es wurde erkannt, dass insbesondere der Mensch ein dominierender Auslöser für die Veränderungen der Umwelt ist.

Weitere Veränderungen gab es beim Wetter. Die Windgeschwindigkeit ebenso wie die Regenmenge haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Ozeane sind durch Abgabe und weitere Umweltverschmutzungen saurer geworden. Dieser Umstand gefährdet einen großen Teil der Meerestiere. Hinzu kommt, dass sich der Meeresspiegel ebenso erhöht hat. Zwischen 1901 und 2010 ist er um 19cm gestiegen. Eine Ursache hierfür ist die schnellere Eisschmelze von Grönland und der Antarktis.

Zweiter Teil des Klimareports

Der zweite Teil des Klimareports beschäftigt sich mit den Auswirkungen der im ersten Teil vorgestellten Veränderungen. Sichtbare Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich bereits täglich bei Menschen und der Natur. In einigen Gebieten der Erde verschärft sich die Wasserknappheit. Unter anderem deshalb verlagern einige Tier- und Pflanzengruppen ihren Lebensraum. Andere sterben jedoch aus.

Aufgrund der Wasserverknappung in einigen Gebieten und weiterer Faktoren nimmt die Armut einzelner Menschengruppen weiter zu. Dies kann dazu führen, dass einige Menschen vermehrt aus ihrer Heimat abwandern hin zu fruchtbareren Gebieten. Die Vermischung der verschiedenen Kulturen und die Intentionen, die hinter der Heimatflucht liegen, können ein erhöhtes Konfliktrisiko darstellen.

Dritter Teil des Klimareportes

Nachdem im ersten Teil die allgemeinen Veränderungen und im zweiten Teil die möglichen und bereits spürbaren Auswirkungen auf die Menschen und die Natur vorgestellt wurden, folgt der dritte Teil mit möglichen Lösungsansätzen. Weniger erfreulich ist dabei die in diesem Jahr vorgestellte Erkenntnis, dass trotz Bemühungen die Treibhausgase weiterhin angestiegen sind. Der positive Aspekt des Reports besagt jedoch, dass eine Begrenzung auf zwei Grad der Erderwärmung möglich ist, wenn sich die Menschen vermehrt für den Klimaschutz einsetzen.

Für Umwelt- und Klimaschutz kann unter anderem ein rechtzeitiger Wechsel auf alternative Energien sorgen. Diese Maßnahme ist zusätzlich kostengünstig und hat nur wenige Einbußen beim Wirtschaftswachstum. Die Entwicklungen, in jedem Haushalt grünen Strom anzubieten oder Elektroautos zu nutzen ist demnach wichtig und erforderlich für den Schutz unserer Umwelt.