Grüner Strom: Nachhaltigkeit und Kostenersparnis

In Zeiten steigender Strompreise und der Frage nach Energieeffizienz liegt ein Vergleich der großen Anbieter mit Lieferanten von grünem Strom auf der Hand. Was sind die Vorteile bei einem Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter, wo liegen die Nachteile und worauf ist bei einem Wechsel zu achten?

Anbieterwechsel: Nachhaltig und moralisch vertretbar?

Nicht nur aus moralischen Gesichtspunkten unterliegt die Nachfrage nach erneuerbaren Energien einer rasanten Steigung. Zunehmende Umweltverschmutzung, erhöhter CO²-Ausstoß und der Klimawandel wirken förderlich für den Wechsel des Energielieferanten in privaten Haushalten; Aber auch geringere Kosten, teilweise staatliche Förderungen und Wechselangebote erleichtern Familien, Hausbesitzern und Mietern den Schritt, sich mit der Alternative „Grüner Strom“ auseinanderzusetzen. Während Solardächer in ländlichen Gebieten keine Seltenheit mehr darstellen und damit – jedenfalls pro forma – zu Selbstversorgern werden, tendiert der Großstadtbewohner zu einem Ausweichen auf Alternativanbieter im Segment der Stromlieferanten.

Vor- und Nachteile alternativer Stromanbieter

Ein Vorteil hinsichtlich der allgemeinen Klimasituation liegt weniger auf der Hand, als Kostenersparnis und Nachhaltigkeit. Denn mit jedem Cent, der einem Anbieter von Grünem Strom „zugute“ kommt, werden Gelder für die Errichtung neuer Wind- oder Wasserkraftwerke geschöpft. Als Vorreiter in seiner Nachbarschaft, der den Wechsel unternimmt, fördert man also nicht nur die Haushaltskasse, sondern investiert darüber hinaus in den weiteren Ausbau regenerativer Energieschöpfung. Neue Arbeitsplätze und eine gestärkte – meist regional bemessene – Wirtschaftsstruktur sind die Folge. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit finden Interessierte unter http://www.thomas-lloyd-nachhaltigkeit.de/.

Nachteile – vor allem finanzieller Herkunft – zeigen sich bei den Vertragsbedingungen, die Anbieter alternativer Energien häufig Aufstellen. So sind Wechsel von herkömmlichen Anbietern zu denen von regenerativen Energien häufig an eine längere Vertragslaufzeit gebunden. Zwar werden häufig Wechselboni und andere Erleichterungen angeboten, die allerdings mit einer Bindung von mehreren Jahren einher gehen. Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte sich daher zeitig mit den AGB’s der entsprechenden Anbieter auseinandersetzen und eine sorgsame Kalkulation durchführen.