Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas garantierten schon vielen Generationen eine warme Heizung. Dennoch warnen Klimaschützer schon lange vor den Konsequenzen, die die Brennstoffnutzung mit sich zieht. Bei der Verbrennung von Kohle entsteht beispielsweise ein hoher Schwefelgehalt, der die Umweltbelastung beeinträchtigt. Durch die Entschwefelung von Öl gelangt gefährliches Schwefeldioxid in die Atmosphäre und der radioaktive Abfall nuklearer Brennstoffe ist schwer zu verwerten. Die fossilen Brennstoffe schaden auf Dauer nicht nur unseren Planeten sondern auch dem eigenen Portemonnaie.

Strom: Eine Frage des Geldes?

Windräder und Strommasten auf Feld

Windräder und Strommasten auf Feld © thomaslerchphoto


Die Verbraucher sind vor allem durch ein horrendes Preiswachstum verunsichert: Mindestens 218 Stromversorger ließen zum Jahreswechsel 2013/14 die Preise in die Höhe schnellen, rund sieben Millionen Haushalte waren von den Änderungen betroffen. Im Schnitt stiegen die Preise um 3,3 Prozent. Seit der Jahrtausendwende hat sich der Preis für Elektrizität sogar verdoppelt. Infolgedessen warnen Verbraucherschützer vor folgenden „Billigtarifen“:

  • Tarife mit Vorauskasse
  • Kautionen
  • Strompakete

Erneuerbare Energien als rentable Alternative

2015 wird ein Verbraucherfreundliches Jahr, die Preise sollen zum Neujahr sinken. Die Gründe: der Rückgang der Ökostrom-Umlage (EGG), mit der die Verbraucher die Energiewende über ihre Stromrechnung mitfinanzieren und sinkende Strompreise an der Börse. Das Umsatteln auf ökologischen Strom hat auch wirtschaftliche Vorteile. Er senkt den Kohlendioxidaustoß um rund 80 Prozent, die Erweiterung der Ökostromanlagen schafft neue Jobs und unterstützt parallel dazu neue Wirtschaftsstrukturen. Dennoch gerät die ökologische Energieversorgung oftmals ins Kreuzfeuer der Kritik. „Bei der ganzen Diskussion um erneuerbare Energien wird oftmals vergessen, welche immensen Vorteile uns diese Technologien bieten. Es geht hier um nicht mehr und nicht weniger, als unseren Lebensstandard zu erhalten und gleichzeitig nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Natur zu hinterlassen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller in einem Gespräch mit Albrecht und Jürgen Staab von der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal. Wer nicht nur etwas für den Geldbeutel sondern auch etwas fürs Gewissen tun möchte, sollte auf erneuerbare Energien umsatteln. Der Ausbau regenerativer Energien ist im Zweifelsfall lukrativer als eine klassische Stromversorgung, denn wer seine privaten Energiekosten dauerhaft einsparen möchte, kann durch eine energetische Modernisierung den Verbrauch in den eigenen vier Wänden senken. Die baulichen Veränderungen beinhalten Fassadenwärmedämmungen, isolierte Fenster oder Warmwasserbereitung durch Solartechniken.
Wer nicht sofort das Startkapital für sein Vorhaben parat hat, kann sich sein Vorhaben auch durch zinsgünstige Kredite finanzieren. Wer mehr über Finanzierung und Förderungsmaßnahmen erfahren möchte, findet unter s-immobilien.de nicht nur differenzierte wirtschaftliche Informationen, sondern auch Tipps und Tricks zum alltäglichen Energiesparen im Haushalt.