Energiesparen daheim – Tipps für mehr Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden

Jeder kann seinen Beitrag leisten, wenn es um das Thema Energiesparen und Umweltschutz geht. Nicht umsonst hat sich der Begriff Energieeffizienz zu einem beinahe allgegenwärtigen Schlagwort entwickelt. Dieser wird aber stets von der Frage begleitet, was man nun selbst als Privatperson tun kann, um die Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden zu fördern.

Ob Energie eingespart werden kann, steht meist außer Frage. In jedem Haushalt finden sich Elektrogeräte, die für den Betrieb zwangsläufig Strom benötigen. Vor die heimische Küche beherbergt oftmals gleich mehrere Geräte, die in Bezug auf ihren Verbrauch technisch veraltet sind und Jahr für Jahr hohe Kosten verursachen. Eine Universallösung für jeden Haushalt lässt sich dabei nicht einfach so aus der Backform zaubern, es bedarf individueller Ansätze. Eine kritische Begutachtung der eigenen Küchengeräte soll den Anfang machen: Vor allem Kühlschränke und Tiefkühltruhen stehen in dem Ruf, sich in Sachen Strombedarf nicht gerade bescheiden zu geben. Um hier auf Nummer sicher gehen zu können, sollte den Energieeffizienzklassen besondere Beachtung zukommen. Ursprünglich galt die Klasse A als sparsam, aber das gehört längst der Vergangenheit an. Zwar reichen die Energieverbrauchskennzeichnungen von A (sparsam) bis G (hoher Energiebedarf), aber die zugehörigen Standards sind veraltet. Denn zwischenzeitlich sind die Klassen A+ bis A+++ hinzugekommen.

Die Unterschiede können, je nach Gerät, beträchtlich ausfallen und den Ankauf neuer Elektrogeräte durchaus rechtfertigen. Wer heute noch ein Kühlgerät der Energieeffizienzklasse A sein eigen nennt, was übrigens alles andere als selten vorkommt, sollte sich über einen Austausch Gedanken machen. Denn die Verbrauchswerte sprechen hierbei eine klare Sprache: Mehr als 20 % Energieersparnis sind möglich, wenn ein Wechsel von A nach A++ erfolgt. Ähnliches gilt für Haushaltswaschmaschinen und Geschirrspüler. Je nach Alter des vorhandenen Gerätes können auch hier 10-20 % eingespart werden. Noch mehr Einsparungen sind mit der noch relativ neuen Energieeffizienzklasse A+++ möglich, auch wenn die Anzahl der Produkte derzeit noch überschaubar ist. Beim Kauf von neuen Geräten sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass zumindest die Klasse A+ erfüllt wird. Geräte mit schlechteren Werten sind nach wie vor auf dem Markt erhältlich und meist günstiger in der Anschaffung. Langfristig zahlen sich höherwertige Geräte jedoch aus.