Elektroautos auf dem Vormarsch

Ein Auto ist in vielen Gegenden Deutschlands nicht mehr wegzudenken. Vielerorts sind die Anwohner darauf angewiesen, um zu Einkaufsmöglichkeiten, ärztlichen Versorgungen und Bildungsstätten zu gelangen. Zudem brauchen viele Firmen fahrbare Untersätze um ihren täglichen Arbeiten nach zu gehen. Im Zuge des immer größer werdenden Umweltbewusstseins, war es an der Reihe sich um diesen Sektor zu kümmern und elektrisch betriebene Autos zu entwickeln.

Elektroauto als Fortbewegungsmittel

Bereits vor 125 Jahren wurde das erste E-Auto entwickelt. Vertrieben wurde es von den viel leistungsstärkeren Motoren, die es auch heute überwiegend gibt. Ein Elektroauto ist ein Kraftfahrzeug zur Personenförderung mit mindestens vier Rädern. Angetrieben wird es durch einen Elektromotor oder durch elektrische Energie in Form von einer Batterie. Diese Technik ermöglicht eine lokale Emissionsfreiheit in Bezug auf Schadstoffe und Lärm. Als Übergangslösungen werden Hybridautos gesehen. Sie enthalten sowohl die Möglichkeit über elektrische Energie zu fahren, als auch auf alternativen Kraftstoff umzusteigen. Somit wird eine höhere Reichweite erzielt.

Aktuell sind vor allem die geringen Reichweiten in Kritik und ein Argument der Autoliebhaber kein Elektroauto zu kaufen. Tatsächlich erreichen die neuesten Modelle jedoch bereits eine Reichweite von 500 Kilometer und dank Schnellladestationen ist zum Teil bereits eine Aufladung bis zu 80% in nur einer halben Stunde möglich.

Grüner Strom für E-Autos

In den 90er Jahren wurde die Entwicklung von Elektroautos aufgrund der Ölkrise hervorgerufen durch den Golfkrieg und durch ein wachsendes Umweltbewusstsein immer bedeutender. Die Bundesregierung hat für die Anzahl der E-Autos in Deutschland Ziele aufgestellt. Demnach sollen bis 2020 eine Million Fahrzeuge herumfahren, bis 2030 bereits 6 Millionen. Bereits heute sind Veränderungen spürbar. Immer mehr bekannte Hersteller bringen elektrisch betriebene Autos auf den Markt. Selbst beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, ging im letzten Jahr ein Hybridauto an den Start. In der Formel 1 wird bereits seit einigen Jahren das KERS-System zur Bremsenergierückgewinnung genutzt.

Kritiker sehen die Nutzung von Strom als großes Problem bei den E-Autos an. Dieser wird oftmals noch aus Ressourcen produziert, die langsam zur Neige gehen. Der alleinige Betrieb von E-Autos mit Hilfe von Kohlestrom, wäre sogar schädlicher als die Abgabe von normalen PKWs. Zudem erfordert der Umbau der Infrastruktur erhöhte CO2 Emissionen. Bei einer langfristigen Nutzung von elektrisch betriebenen Autos jedoch kommt es zu einer Verminderung des Treibhauseffektes. Zusätzlich soll die Entwicklung weiter führen. Regenerative Energie, die bisher nur schwer zu speichern ist, könnte in den Akkus der Autos in Zeit mit ausreichend Strom gespeichert werden. In Zeiten von weniger Strom, kann dieser aus den Akkus wieder in das Netz abgegeben werden. Erforderlich ist es bei dieser Variante eingeben zu können, um welche Zeit der Akku vollständig geladen sein soll.

Einige Unternehmen wie die Deutsche Post oder auch Carsharing-Dienste machen es vor und nutzen bereits Elektroautos um die Umwelt zu schonen und Kosten zu reduzieren. Sollte die Umsetzung der Stromgewinnung hin zu mehr Grünem Strom weiter vorangetrieben werden, spricht gegen die Nutzung der Akkus absolut nichts.