Der Umgang mit Energie

Die ganze Welt spricht davon die verfügbare Energie sinnvoll, effizient und bewusst zu nutzen. Doch oftmals fehlt es an Wissen, Zeit und Geld, um diese Vorgaben oder Vorhaben wirklich im Alltag umzusetzen. Das Leben hat sich zudem in den letzten Jahren stark verändert, so dass die jüngere Generation ein anderes Verständnis von Energiesparen hat als die Ältere. Beide Gruppen können und sollten voneinander lernen, denn was die Älteren früher nicht hatten, haben die Jüngeren heute zum Teil im Überfluss. Und anders herum gibt es heute unterstützende Dinge, mit denen sich die Jüngeren auskennen und die Älteren sich weigern sie zu benutzen.

Wissen ist Macht

Es gibt Theoretiker und es gibt Praktiker auf der Welt, die durch unterschiedliche Arten lernen. Währenddessen sich Theoretiker ein Buch nach dem anderen durchlesen und verstehen, wie sie das Gelesene in die Praxis umwandelt können, müssen Praktiker hierzu etwas selbst durchführen. Im Bereich der Energieverwendung sind beide Wege effektiv. Das Gelesene hilft zu verstehen, wie Energie entsteht, wo es herkommt und wieso es wichtig ist, sparsam und effizient hiermit umzugehen.

Letztendlich helfen Praxistipps sehr gut dazu, die Menschen dazu zu bringen das Erlernte auch aktiv umzusetzen. Sie werden jedoch in einigen Bereichen auch entmündigt, in dem der Markt vorschreibt, welche Geräte sie zu verwenden haben. Ein gutes Beispiel ist dabei die Glühbirne, die erst vor kurzem von dem Markt verschwand, damit Bürger lediglich zu energiesparenden Leuchtmitteln greifen. Selbst wenn jemand unvernünftig sein und weiterhin Glühbirnen verbrennen möchte, wird es ihm nicht möglich sein, sofern er nicht selbst welche herstellen kann.

Auf Theorie folgt Praxis

Wenn das Wissen vorliegt, kann häufig die Praxis folgen. Ganz einfach geht es bereits bei der Berücksichtigung von Energieeffizienzklassen. Insbesondere bei dem Kauf neuer Elektrogeräte, sollte auf die Werte geachtet werden. Zusätzlich schont der verantwortungsbewusste Gebrauch von Energie nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Beispielsweise kann besonders in den kalten Monaten der Energieverbrauch durch entsprechende Maßnahmen deutlich gesenkt werden.

Praktische Experimente können veranschaulichen, was bei Missachtung gewisser Tipps mit der Umwelt passiert. Das bedrohte Aussterben der Bienen gehört zu einem Umstand, der einige Menschen davon überzeugt haben dürfte, etwas mehr auf ihr Handeln zu achten.

Wie bereits weiter oben erwähnt können die verschiedenen Generationen voneinander lernen. Die Älteren hatten viele Geräte nicht und kennen den Überschuss an Ware nicht. Entsprechend gehen sie in einigen Fällen verschwenderisch hiermit um und in anderen erinnern sie sich an die alte Zeit und lehren ihren Nachfahren, wie es damals war und dass es wichtig ist, alles bedächtig zu verbrauchen. In anderen Fällen sträuben sie sich gegen Neuerungen, die für die junge Generation bereits zum Alltag gehört. Ein Beispiel wäre da die Spülmaschine. Das Abwaschen mit der Hand ist nicht, wie viele denken wassersparender, im Gegenteil wird hier meist mehr Wasser verbraucht als beim Durchlaufen der Maschine. Hier kann auf die neue Technik vertraut werden und darauf, dass gesetzliche Regelungen darauf achten, dass neue Entwicklungen gewissen Energiestandards entsprechend.