Erneuerbare Energien

grüne EnergieAlle Welt spricht vom grünen Strom, Ökostrom oder erneuerbaren Energien – doch was genau steckt dahinter? Strom ist für die Menschen heutzutage unverzichtbar, umso wichtiger ist es dabei sich damit auseinander zu setzen, wie Strom erzeugt wird und welche Schäden eventuell die Umwelt dabei davonträgt.

Grüner Strom – Was ist damit gemeint?

Wenn vom grünen Strom die Rede ist, wird damit die Erzeugung des Stroms mit Hilfe von erneuerbaren Energien gemeint. Bislang entsteht der Hauptteil des Stromes aus Rohstoffen, die in absehbarer Zukunft zur Neige gehen. Aus diesem Grund wurde die Energiewende ins Leben gerufen, die es ermöglichen soll, dass die Stromerzeugung dahin übergeht sich an alternativen Rohstoffen zu bedienen.

Mit Hilfe der Energiewende soll der Übergang von endlichen Rohstoffen zu erneuerbaren Rohmaterialien ermöglicht werden. Aus diesem Grund wächst zunehmend der Anteil des Ökostroms in dem Strom-Mix der Anbieter. Um diesen Übergang möglichst fließend hinzubekommen, bevor die natürlichen Materialien zur Neige gehen, muss Zeit und Kosten in den Aufbau von neuen Kraftwerken gesteckt werden.

Woraus wird Ökostrom gemacht?

Als Ökostrom wird bereits der Strom bezeichnet, der zum Großteil aus erneuerbaren Energien hergestellt wurde. Energieträger sind dabei zumeist die Sonne, der Wind, die Biomasse oder auch das Wasser. Hierbei wird sich dementsprechend den Dingen angenommen, die natürlich auf der Erde vorkommen und somit sich immer zu selbst regenerieren. Dies ist der Grundsatz – die Rohstoffe, aus denen der Strom erzeugt wird, können in absehbarer Zeit neu „erstellt“ werden.

Sonnenenergie

Sonnenenergie ist eine der wichtigsten regenerativen Energiequellen Bild: © Thommy-Weiss / pixelio.de

Die Sonnenenergie – auch Solarenergie genannt – wird heutzutage auf vielen Dächern von Wohnhäusern selbst hergestellt. Hierbei wird die erzeugte Energie meist zum Heizen verwendet. Die mit den Solarzellen hergestellte Energie reicht nicht aus, das komplette Haus mit Energie zu versorgen – Bewohner sind demnach immer noch auf die Stromanbieter angewiesen, jedoch nur noch zu einem ergänzenden Teil. Mehr zur Solarenergie…

Windkraft

Der Wind wird schon seit Jahrzehnten zur Herstellung von Strom genutzt. Bestes Beispiel sind die schon früh erbauten Windmühlen, die mit Hilfe des Windes das Getreide gemahlen haben. Auch heute wird Wind mit Hilfe von Windrädern zur Energiegewinnung eingesetzt. Wenn auch kontrovers umstritten in der Gesellschaft werden hierzu spezielle Windanlagen erbaut. Mehr zur Windkraft…

Biomasse

Bei der Biomasse handelt es sich genau genommen um biologischen Abfall. Bei der Verbrennung beispielsweise von pflanzlichen Überresten oder Holz, entstehen Gase, die zur Stromerzeugung genutzt werden können. Die Nutzung von Bioenergie beispielsweise durch Holz, kann zur Folge haben, dass Wälder gerodet werden. Die spezielle Anpflanzung von Energiepflanzen schafft eine direkte Konkurrenz zur Produktion von Futtermittel.

Wasserkraft

Wasserenergie wird ebenso wie die Windkraft schon Jahrzehnte lang eingesetzt. Hierbei ist an Wasserrädern zu denken, die so manche Arbeiten erleichtert haben. Ähnlich wie früher wird durch das Wasser Energie freigesetzt, die zur Stromerzeugung dienen kann. Wasserkraftwerke nutzen die kinetische Energie, die bei Hinabfließen von Wasser entsteht. Durch den Kreislauf des Wassers – Verdunstung und Niederschlag – gehört das Wasser zu den regenerativen Energiearten. Mehr zum Thema Wasserkraft…